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Von Fitness, dem Fitness-Wahn und vom Fit werden

FIT – drei kleine Buchstaben – aber mit einer ganz großen Bedeutung in unserer heutigen Gesellschaft und für jeden Einzelnen. Fit sein – Fit werden – unfit – fit for fun – Fitnesswahn, die Wortkombinationen und Gewichtung für den Verwender könnten unterschiedlicher nicht sein. Beim einen sorgt der eigene Fitnesszustand für ein Bauchgrummeln mit dem bösen Teufelchen auf der Schulter: «Ich bin so unfit, ich müsste mal wieder…», beim Sportbegeisterten hingegen, ist Fitness und fit sein fortwährender Bestandteil des Alltags, der Freude bereitet.

Prinzipiell bedeutet Fit sein allerdings keineswegs ausschließlich das Extrem, dass wir vielleicht vor Augen haben, wenn Profisportler sich auf höchstem Niveau auspowern, Leistung erbringen oder ihrem Körper alles abverlangen. Oder auch Instagram-Sternchen, die einen Fitness-Wahn verkörpern, der bei genauerem Hinschauen zum einen nicht real ist und zum anderen ungesund für den Körper. Nein – Fit bedeutet, so sagt es zumindest das Nachschlagewerk, schlichtweg: «In guter Körperlicher Verfassung sein» – und da sollte man sofort hellhörig werden, denn die körperliche Verfassung und das Wohlbefinden sind individuell und abhängig von vielen Parametern, die mehr beinhalten als Gewicht und der Body-Maß-Index.

Der Wunsch nach einer Optimierung der eigenen Fitness ist ein nicht seltener Wunsch unserer FIT TEAM Kunden. Doch was konkret hinter diesem «fit sein und werden» steckt, ist ebenso unterschiedlich wie das Gefühl, dass der Gedanke an Sport und Bewegung in Menschen auslöst. Im Endeffekt kann das für jeden Menschen etwas völlig anderes bedeuten.

Schauen wir uns einmal zwei unterschiedliche Beispiel an:

Unsere Protagonistin heißt Sonja Müller und ist Vollzeit-Familienmanagerin. Ihre beiden Kinder und natürlich auch ihr Mann werden verköstigt und versorgt, die Kids zu Playdates gefahren, der Verein möchte auch besucht werden und der nächste Geburtstag ist in Planung. Doch wer kommt da oft zu kurz? – Na, Frau Müller! Zum organisatorischen Stress kommen oft ein schmerzender Rücken und Hektik und gelegentlich stellt sich eine leichte Unzufriedenheit ein. Ein ganz normaler Montag ist vollgepackt mit Aktivitäten. Das eine Kind muss zum Fussball gefahren werden, das andere Kind hat über Nacht einen Husten bekommen – die Wäsche quillt über und das Essen ist auch noch nicht gekocht. Ihr Mann müsste jeden Moment von der Arbeit nach Hause kommen und sie wollten noch gemeinsam die Steuerunterlagen besprochen. Wohlfühlzeit? Die gibt es nicht vor 22 Uhr und da fallen Müllers erschöpft ins Bett oder schlafen schon beim Heute Journal ein.

Entdecken Sie sich als Leser/in hier vielleicht bereits wieder?

Sonja Müller möchte gerne lernen, sich kleine Sequenzen Me-Time, also Auszeiten und Verschnaufpausen für sich selbst, in den Tagesablauf einzubauen. Dadurch erhofft sie sich mehr Ruhe und Stressresistenz. Außerdem möchte sie wieder fitter werden, um den Alltagsaufgaben gerechter zur werden – ohne sich selbst dabei zu vergessen. Zudem möchte sie gerne ihre Rückenschmerzen durch ein paar gezielte Übungen lindern. All das sollte aber kompatibel zum bereits jetzt vollgepackten Tagesablauf sein.

Zusammengefasst bedeutet der Satz «ich möchte fitter werden» für Frau Müller:

  1. Innere Ruhe finden
  2. Muskulatur kräftigen und stärker werden für die Alltagsbewegungen
  3. Mentale Stärke aufbauen

 

FITNESS MAG ALS FESTER BESTANDTEIL DES ALLTAGS INTEGRIERT SEIN

Ganz anders schaut es hingegen bei unserem zweiten Darsteller Lutz Maier und seinem Verständnis von «fit» aus. Er feierte vor einer Woche seinen 60. Geburtstag und wurde von seinen zwei besten Freunden mit einer Wandertour überrascht. Die drei kennen sich noch aus Schulzeiten und treffen sich sonst einmal pro Woche zum Abendessen. Die beiden Freunde sind sportlich sehr aktiv und so oft es geht auf dem Golf- oder Tennisplatz zu finden. Auch Lutz Maier hat früher viel Sport gemacht, doch seine Management-Position hat zunehmend die Zeit für Freizeit verdrängt. Meetings und Konferenzen bis spät abends, schnelles Essen zwischendurch, Stress und Ärger wohin das Auge reicht und auch wochenends steht das Smartphone oft nicht still. Doch für die Wandertour hat sich der Geschäftsmann Zeit freigeschaufelt. In die bayrischen Alpen soll es gehen und neben einer zünftigen Brotzeit freut er sich auf die Zeit mit seinen «Jungs» und die Möglichkeit mal wieder die frische Bergluft zu genießen. Doch nach wenigen Minuten kam der Haken: Lutz Maier merkte, dass es mit der Luft nicht wirklich weit her und er bereits ordentlich ins Schnaufen gekommen war. Nach weiteren fünf Kilometern der Wanderung musste er sich eingestehen, dass er den beiden sportlich deutlich unterlegen ist. Wanderstopp war angesagt!

Dieses Ereignis gab ihm so sehr zu denken, dass er für sich nun den Wunsch hat «fitter zu werden», um noch weitere Wandertouren mit den zwei Kollegen unternehmen zu können. Denn prinzipiell hat es ihm große Freude bereitet und ein solcher Ausgleich sorgt für mehr Power für die Aufgaben unter der Woche. 

Zusammengefasst bedeutet der Satz «ich möchte fitter werden» für Herr Maier:

  1. Seine Ausdauer verbessern
  2. Die Muskulatur kräftigen
  3. Die Ernährung ggf. anpassen, um mehr Energie zu haben

Wie sie sehen können, verfolgen im ersten Augenblick beide Personen das gleiche Ziel. Wenn man jedoch genauer hinschaut, dann unterscheiden sich die Zielsetzungen der beiden Personen doch sehr markant.

Und da schließt sich der Kreis zur eigentlichen, bereits erläuterten Begrifflichkeit «In guter Körperlicher Verfassung sein». Fit sein, bedeutet für aktive Sportler etwas anderes als für Personen, bei denen aus Zeitmangel oder anderen Gründen die Bewegung oft zu kurz kommt. Doch das FIT TEAM und seine Coaches beleuchten diesen Gesichtspunkt mit jedem einzelnen individuell um genau da anzusetzen, wo der persönliche Wunsch nach Fitness auf die fachlichen Aspekte trifft. Profisportler sind daher genau so gut aufgehoben und werden betreut, wie Wiedereinsteiger oder Anfänger.

Die Aufgabe als Coach ist, jeden unserer Kunden ganzheitlich zu betreuen und alle Facetten des Alltages, der Alltagsbewegungen, der Vorlieben und Abneigungen und der Zielsetzungen in Betracht zu ziehen. Dort anzusetzen, macht den FIT TEAM Trainerinnen und Trainern tagtäglich große Freude und individuelles Personal Training so wertvoll.

Wir haben die Möglichkeit und den Raum, jeden Menschen als Persönlichkeit zu betrachten und voller Aufmerksamkeit und Neugier auf der Suche nach dem jeweiligen individuellen Weg zu begleiten.

Schildern Sie uns ihr persönliches Ziel und ihre Bedeutung hinter «Fit». Gemeinsam beleuchten wir ihre Gesundheitsziele und wir freuen uns, an ihrer Seite zu sein.