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Leckere Brownies mit Zucchini und Mandelmilch

Bereits im Mittelalter war die Mandelmilch auf den iberischen Halbinseln bekannt und breitete sich von dort nach Europa und bis nach Ostasien aus. Sie ist ein typisches Getränk auf Sizilien und auch aus der mallorquinischen Küche nicht mehr wegzudenken. Seit ein paar Jahren ist die Mandelmilch ein Trend Getränk in den USA und der Absatz ist weiterhin steigernd.

Mandeln sind feine Nähr- und Vitalstoffpakete. Durch ihre günstige Zusammensetzung aus wertvollen ungesättigten Fettsäuren, Spurenelementen und Mineralstoffen, zählen sie zu einem der gesündesten Nahrungsmittel überhaupt.

Neben Magnesium, Calcium und Kupfer enthalten Mandeln eine beträchtliche Menge an Vitamin B1 oder Thiamin, was sehr wichtig für die Blutbildung und für die Funktion der Nerven sowie für einen guten und erholsamen Schlaf sowie eine gute Verdauung ist.

Vitamin B2 oder Riboflavin ebenfalls in Mandeln enthalten, bremsen unsere Stresshormone und unterstützen die Umwandlung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten in Energie, was vor allem Sportlern zu Gute kommt. Mandeln enthalten außerdem ein sehr wertvolles Eiweiß, das beim Abnehmen oder beim Halten des Gewichts helfen kann, weil es sehr lange satt macht. Mandelmilch enthält kein Gluten, keine Laktose und kein Cholesterin. Sie liefert außerdem lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die den Darm schützen und reinigen. Ihre Konsistenz ist Kuhmilch ähnlich und kann diese deshalb problemlos beim Backen und Kochen oder im Müsli ersetzen.

Zur Mandelmilchherstellung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine einfache Methode ist frisch gemahlene und ohne Fett angeröstete Mandeln mit warmem bis heißem Wasser zu übergießen, 6-8 Stunden ziehen zu lassen, durch ein feines Sieb, oder ein Leinentuch zu filtern und nach Geschmack mit Akazienhonig oder Ahornsirup zu süßen. Nach Belieben mit Orangenblütenwasser, Zimt oder Vanille verfeinern.

Mandelmilch in Maßen zu genießen ist empfehlenswert, denn Mandeln zählen zu den goitrogenen Lebensmitteln, das heißt es sind Wirkstoffe vorhanden, die eine korrekte Aufnahme und Verwertung von Jod im Körper negativ beeinflussen und die Funktion der Schilddrüse stören können. Wie immer macht auch hier die Menge das Gift.

 

Kuhmilch steht immer mehr durch belegte Studien im Verdacht entzündliche Prozesse und oxidativen Stress im Blut zu fördern und auszulösen. Dies kann fatale gesundheitliche Folgen für uns Menschen haben wie z.B.

  • Neurodermitis
  • Reizdarmsyndrom
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • verschiedene Allergien
  • Nebenhöhlenentzündung
  • Parkinson
  • Krebs
  • und seit neuesten Erkenntnissen auch Alzheimer

 

Die vielen tierischen Proteine in der Milch können im Blut zu Übersäuerung führen. Um diese zu neutralisieren, braucht der Körper wiederum Kalzium, was er dann aus den Knochen entnehmen muss. Dieser Kalziumverlust kann die Ursache für Osteoporose sein.

Kalzium ohne Übersäuerungsgefahr steckt zum Beispiel in grünem Gemüse, wie Brokkoli, Spinat, Lauch, Grünkohl, Sesam, Mohn, Brennnesseln und in Nüssen.

Essen wir Sauermilchprodukte, nehmen wir die darin enthaltenen Milchsäurebakterien auf. Sie haben einen reinigenden Effekt für unsere Darmflora und siedeln sich im Darm an. Dadurch erneuern sie die geschädigte Darmflora und verdrängen möglicherweise unerwünschte Bakterien. Sie produzieren B-Vitamine und Enzyme, die unsere Verdauungsfunktion unterstützen, den Cholesterinspiegel senken und vor Darmkrebs schützen können.

 

Für die Brownies:

  • 2 EL Leinsamen, gemahlen
  • 6 EL Wasser
  • 160 ml Mandelmilch
  • 1 TL Apfelessig
  • 240 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 150 g Xylit (Birkenzucker)
  • 1/4 TL Salz
  • 1 TL Back – oder Weinsteinpulver
  • 180 g Zucchini, die Samen entfernen
  • 60 ml Rapsöl
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 100 g Zartbitter Schokolade mit hohem Kakaoanteil

 

Für den Guss:

  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 2 EL Kokosöl 
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 TL Vanilleextrakt

 

Zubereitung:

Die Leinsamen mit dem Wasser verrühren und gelieren lassen. Die Mandelmilch mit dem Essig verrühren und gerinnen lassen. Den Backofen auf 180° C vorheizen und eine Brownieform (20cm auf 20cm) fetten.

In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten gründlich vermischen. Die Zucchini raspeln und die Schokolade fein zerkleinern.

Alle Zutaten bis auf die Schokolade mit einem Teigschaber verrühren, dann die Schokolade unterrühren, in die gefettete Form geben und im Ofen für ca. 35 Minuten backen, bis ein eingestochener Zahnstocher sauber herauskommt.

 

Für den Guss:

Schokolade, Kokosöl und Agavendicksaft in einer Schale über einem Wasserbad schmelzen und glatt rühren, dann den Vanilleextrakt unterrühren. Den Guss lauwarm abkühlen lassen und dann über die Brownies gießen. Abkühlen lassen und dann in Stücke schneiden.

 

Tipp:

Für einen weichen Guss die Brownies bei Zimmertemperatur aufbewahren. Für einen festen Guss in den Kühlschrank geben.