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Ist Fahrradfahren mit dem E-Bike eigentlich Sport?

Das FIT TEAM schaut sich Vor- und Nachteile dieser Drahtesel genauer an.

„E-Bikes sind nur was für alte Leute!“; „So lange ich mich noch bewegen kann, werde ich einen Teufel tun, und mich auf’s E-Bike setzen!“; „Das wäre ja peinlich, wenn ich nicht mal normal auf dem Drahtesel treten könnte!“ – Vor ein paar Jahren noch hätten die Sätze so geklungen, wenn der Kauf eines neuen Fahrrads angestanden hätte. Mittlerweile sind E-Bikes, auch Pedelecs genannt, aus dem Freizeitbereich nicht mehr wegzudenken. Der Zweirad-Industrie-Verband meldet für 2019 Rekordzahlen im E-Bike-Verkauf: In Deutschland sind vergangenes Jahr rund 1,4 Millionen E-Bikes verkauft worden. 2009 waren es laut Statista nur 150.000 der elektronischen Zweiräder in der ganzen Bundesrepublik. Fährt man auf einem der gut ausgebauten Radwege rund um den Bodensee, im Schwarzwald, an der Donau auf den Deichen der Nord- und Oststee oder im Allgäu sind E-Bikes mittlerweile fast häufiger zu sehen, als „normale“ Radfahrer.

Diese Entwicklung bewegt auch das FIT TEAM sich mit der Thematik der speziellen Fahrradgruppe auseinanderzusetzen. Waren die Fahrräder vor zehn Jahren noch klobig und nicht schön anzusehen, reicht das Spektrum mittlerweile vom flotten Cityflitzer, über das E-Mountainbike bis hin zum E-Rennrad.

Nun sollte man meinen, als Personal Fitnesstrainer werden diese Sparte Fahrräder und auch Fahrradfahrer vom FIT TEAM nicht als Sportgeräte oder Sportler wahrgenommen. Besonders die beiden Geschäftsführer Henning Fründt und Philipp Marschall als professionelle Radsportler haben sich jedoch mit dem Thema eingehend befasst. Und das Gegenteil ist der Fall: Durch die Möglichkeit mit dem E-Bike Strecken zu bewältigen, an die man sich vorher nicht herangetraut hätte, oder kleinere und größere Steigungen ohne Absteigen nur durch ein kleines bisschen Unterstützung des Motors zu meistern, wagen sich Menschen wieder an Sport, die vielleicht seit langer Zeit oder gar der Schulzeit nichts mehr mit dem Thema Sport und Bewegung zu tun hatten. Durch moderne Optik und technische Feinheiten setzen sich auch junge Leute wieder aufs Bike, die sonst vielleicht lieber von der Couch aus ausschließlich auf Netflix oder Instagram unterwegs waren.

Ab nach draußen in die Natur

Ob alt oder jung, sportlich oder Anfänger: das E-Bike bietet vielen Menschen die Gelegenheit sich überhaupt wieder zu bewegen, in die Natur zu gehen und mal wieder frische Luft zu schnappen. Und das sorgt für eine verbesserte Herzleistung, ein gesünderes Herz-Kreislaufsystem, gesteigerte Fettverbrennung und ein verbessertes Immunsystem – also alles erste Schritte auf einem Weg für einen langfristigen gesunden Umgang mit seinem Körper und vielleicht auch die Motivation wieder mehr zu trainieren und sich mehr zu bewegen. Denn nur weil am Fahrrad nun ein Motor angebracht ist, heißt es nicht, dass gar nicht mehr getreten werden muss. Forscher aus Dänemark untersuchten, ob schon gemütliches Radfahren etwas bringt – und das Ergebnis ist eindeutig: Bei 130 getesteten Frauen und Männern mit einem Body Maß Index zwischen 25 – 30 (Übergewicht bis Fettleibigkeit Grad 1), die sonst gar keinen Sport gemacht haben, wurde sechs Monate lang getestet.

Regelmäßiges Radfahren stand bei einem Teil der Probanden auf dem Programm – Ergebnis: Die Radfahrer haben nach einem halben Jahr durchschnittlich 4,5 Kilogramm Fettmasse verloren. Ja, auch E-Bike- Fahren ist Sport.

Auch für Trainingszwecke eignet sich das Pedelec ideal, wenn Ziel ist, durch die motorisierte Unterstützung Stecken mit unterschiedlichen Steigungen und Entfernungen immer auf einem gleichmäßigen Pulslevel zurückzulegen.

Kritiker äußern, dass man mit dem E-Bike viel zu schnell unterwegs sei, dass Senioren oder nicht mehr ganz so agile und mobile Menschen, damit ein Risiko für sich und andere Radfahrer und den Straßenverkehr darstellen. Und hier kommt Personal Training oder allgemeines Fitness- Training ins Spiel.

Denn diesen Kritikpunkten kann man gemeinsam entgegenwirken. Ist der Schritt auf’s E-Bike erstmal gemacht, kann man seine Agilität, Mobilität und die Koordinationsfähigkeit noch zusätzlich unterstützen, indem man spezielle Rumpfübungen, so genanntes Core Training, macht und allgemeine Trainings für Beine, Körpermitte, Körperkraft und die Beweglichkeit durchführt. Das FIT TEAM unterstützt hier gerne mit Inspiration und gemeinsamen Übungen oder gemeinschaftlichen E-Bike-Radtouren, um die Hemmungen vor dem Sportgerät zu verlieren und sich wieder an Bewegung heranzutrauen. Denn die Prämisse ist:

Egal ob Fahrrad mit oder ohne Motor – Hauptsache der Schritt zu mehr körperlicher Betätigung und Wohlgefühl ist gemacht!

Das FIT TEAM unterstützt mit individuellem Training.