dunkle winterzeit

Der Wecker klingelt. Müde öffnet man langsam das eine Auge und schaltet nochmal die Snooze-Funktion ein. 6.42 Uhr. Keine zehn Minuten später klingelt der Quälgeist erneut. Kein bisschen wacher öffnet man auch das zweite Auge und schwingt wohl oder übel die Beine aus dem Bett. Man streckt und reckt sich ein bisschen und tappt ins Bad. Draußen ist es noch stockdunkel.

Im Oktober wurde die Zeit umgestellt, doch trotzdem hat uns nach wenigen Wochen der späte Sonnenaufgang schon wieder eingeholt. Bei Dunkelheit geht’s zur Arbeit und bis man das Büro verlässt, fährt man auch bereits wieder durch die Dämmerung. Tagsüber ist es oft zu kühl oder die Zeit zu knapp, um eine Pause draußen einzulegen und etwas Tageslicht einzufangen.

Was ist die Konsequenz daraus? Unser Körper erhält die gesamte Herbst- und Winterzeit eigentlich nahezu nur künstliches Licht. Wir fühlen uns schlapper, müde und unmotiviert. Die Konzentration fällt schwer.

Müdigkeit und Antriebslosigkeit ist tatsächlich keine Einbildung!

Die Müdigkeit und Antriebslosigkeit ist tatsächlich keine Einbildung, sondern wissenschaftlich zu erklären: Unsichtbarer Teil des Sonnenlichts ist das UV-Licht. Für das Auge sind die ultravioletten Strahlen nicht sichtbar, bewirken aber trotzdem so einiges in unserem Körper, denn ohne wäre kein Leben möglich. Ähnlich wie Pflanzen ohne Photosynthese und Licht eingehen, sind auch wir Menschen auf Licht angewiesen.

Im Sommer sorgt UV-Licht zum einen für eine schöne Bräune, aber fast noch wichtiger ist, dass UV-Licht für die Vitamin D-Produktion benötigt wird und diese sorgt dafür dass der menschliche Körper Kalzium aufnehmen kann, was wiederum für Knochen und Zähne wichtig ist. Wer genug Vitamin D aufnimmt, kann so aktiv etwas gegen Osteoporose tun.

Auch für die Haut selbst ist Sonnenlicht extrem wichtig – natürlich in gesundem Maß, sodass es keinen Sonnenbrand oder Hautschädigungen gibt. So hilft es gegen Schuppenflechte, Akne und andere Ekzeme.

Neben klassischen medizinischen Punkten spielt Licht aber auch für unsere Psyche und unseren Elan eine Rolle. Studien haben bewiesen, dass 20% der Schweden, Norweger und Isländer im Winter an einer sogenannten Seasonal Affective Disorder – also einer Winterdepression  –  leiden, die man nicht mit einer echten Depression verwechseln sollte, sondern als Symptome temporäre Müdigkeit und Motivationsstörungen zeigt.

Über spezielle Rezeptoren im Auge wirkt Licht mit Umweg über unseren Hormonspiegel dagegen. Die Rezeptoren senden ein Signal an unsere Zirbeldrüse, deren Aufgabe es ist, das Schlafhormon Melatonin zu erzeugen. Bleiben diese Signale aus, fühlt man sich immer müde, denn Melatonin wird kontinuierlich erzeugt. Geht man aber in die Sonne oder ins Licht, wird hingegen Serotonin produziert, dass wiederum die Stimmung aufhellt und als Wohlfühl-Hormon gilt.

SPORT STATT SCHOKI

Obwohl die Sonnenstunden und Zeit im Freien zwangsläufig zu kurz kommen, müssen wir auf anderem Weg dafür sorgen, dass das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird.

Klar, das geht auch über jede Menge Zucker und Schokolade, aber dieser Effekt hält nur kurz an und sorgt außerdem für einige Pfunde mehr auf den Rippen. An dieser Stelle kommt also Sport ins Spiel.

Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es also besonders wichtig, dass wir uns bewegen und Sport treiben. Zum einen ist Bewegung gut für Herz und Kreislauf, zum anderen produziert der Körper unter sportlicher Aktivität auch vermehrt Hormone. So werden Dopamin, Serotonin und Endorphine ausgeschüttet, die dafür zuständig sind, dass wir Stress besser wegstecken, uns generell besser fühlen und Schmerzen sich nicht mehr gar so schlimm anfühlen und Serotonin ist für die Glücksgefühle notwendig.

Standort Reutlingen Fit Team
Reutlingen

Unsere FIT TEAM Personal Trainer am Standort in Reutlingen sind hier gern Ihr Motivator. Zeitlich flexibel richten wir uns nach Ihren Bedürfnissen und Trainingswünschen – ob Onlinetraining, in der Mittagspause, Indoor- oder Outdoor – gemeinsam sagen wir dem Winterblues den Kampf an! Wir freuen uns auf Sie.

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