Nach einem Abendspaziergang erschöpft nach Hause kommen, während dem Kochen durchgehend am Gähnen sein oder extra früh ins Bett gehen, weil man schon vor dem Ende des Krimis auf der Couch mit steifem Nacken eingeschlafen ist – erkennen Sie sich in einer dieser Situationen? Sie stellen den Wecker und freuen sich dennoch:

Wow – noch achteinhalb Stunden Schlaf bevor Sie aufstehen müssen. „Da bin ich ja morgen sicher topfit.“ Doch dann kommt der Morgen. Müde schwingen sie die Beine aus dem Bett, tapsen mit Mühe ins Bad und schlurfen später in die Küche. Vielleicht macht wenigstens der erste Kaffee wach?

„Komisch,“ denken Sie sich, „eigentlich habe ich doch total lange geschlafen.“ Morgens ist es jeden Tag schon etwas heller, da wir mit großen Schritten auf den Frühling zusteuern und bei geöffnetem Fenster hört man bereits ein paar Vögel zwitschern. Also eigentlich die perfekte Motivation um gestärkt und voller Elan in den Tag zu starten. Also warum funktioniert das nicht?

Seien Sie sich Gewiss: Sie sind mit dieser Müdigkeit nicht allein. Fragen Sie einmal im Büro die Kollegen oder schauen in die Gesichter bei der ersten morgendlichen ZOOM-Konferenz: Sie werden das ein oder andere verstohlene Gähnen entdecken und auch ein paar Ringe unter den Augen. Und das ist ganz natürlich. Übeltäter für dieses Phänomen ist nämlich die Frühjahrsmüdigkeit und das ist keine Ausrede für Langschläfer, Faulpelze oder Nachteulen, sondern wissenschaftlich leicht zu erklären. Laut Studien haben etwa 60 Prozent der Frauen und 54 Prozent der Männer mit Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen.

Früher wurden oft mangelnde gesunde Ernährung und zu wenige Vitamine als Ursache vermutet. Heute geht die Wissenschaft jedoch davon aus, dass das Schlafhormon Melatonin und das Glückshormon Serotonin einen großen Anteil an dem gesteigerten Schlafbedarf haben, beziehungsweise dem Gefühl ständig müde zu sein. Bei einigen Menschen kommt im Frühjahr zusätzlich noch verstärkte Schwindelgefühle und Kopfschmerzen hinzu.
Serotonin ist in unserem Körper für die gute Stimmung zuständig und dieser Neurotransmitter wird mit der Hilfe von Licht produziert.

Im Frühling ändert sich das Verhältnis von Tageslicht und Nacht im Vergleich zu den dunklen Wintermonaten. Zudem kommt es dazu, dass die Temperaturen stark schwanken und der Organismus sich schnell auf wechselnde Gegebenheiten einstellen muss.

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier

Das fällt unserem Körper allerdings gar nicht so leicht. Wird es im Frühling einmal ein paar Tage warm, reagiert unser Körper darauf und stellt als Folge die Gefäße weit und der Blutdruck sinkt ab – eine Ursache für Schwindel und Müdigkeit. Oftmals bezeichnen wir diese Symptome auch als Wetterfühligkeit. Das Wetter und die veränderten Gegebenheiten im Frühjahr mit schwankenden Temperaturen und wechselndem Wetter haben definitiv etwas damit zu tun.

Aber auch unser Melatonin Spiegel spielt weiterhin eine Rolle. Nach den langen Wintermonaten ist die Konzentration davon in unserem Blut nachweislich sehr hoch.

Das klingt erstmal alles nachvollziehbar. Trotzdem müssen Sie diese Müdigkeit nicht wochenlang über sich ergehen lassen. Denn am besten gegen die Frühjahrsmüdigkeit hilft – wie soll es auch anders sein – Sport und Bewegung. Nutzen Sie das schöne Wetter und trainieren Sie draußen. Das Licht, dass die Produktion des Serotonins verursacht, sorgt zusätzlich dafür, dass die Konzentration des Melatonins im Blut sinkt.

Wenn es sich machen lässt, empfiehlt es sich besonders in der Übergangszeit den Tagesablauf etwas an das Tageslicht anzupassen und die Helligkeit zu nutzen. Machen Sie vielleicht eine längere Mittagspause und setzen Sie sich lieber früh oder in den Abendstunden nochmal an den PC, wenn es denn sein muss.

Sie können aktiv etwas tun!
Zudem ist Sport gut für Kreislauf und Blutdruck und beugt so dem Schwindelgefühl vor. Wir sitzen viel zu oft und lange in einer Position. Aktivität und Bewegung bringen den Kreislauf in Schwung. Ebenfalls hilfreich ist eine Wechseldusche ganz im Sinne von Kneipp. Das kalte Wasser setzt den Reiz, dass sich die Gefäße verengen und so das Blut schneller in Richtung Kopf gepumpt wird.

Parallel kann natürlich auch die Ernährung einen Beitrag leisten, um der Abgeschlagenheit zu trotzen. Hat man im Winter vielleicht oft zu fettigeren und reichhaltigen Speisen gegriffen, wird es jetzt Zeit für saisonales leckeres Gemüse und Obst sowie leichte Kost. Zum einen purzeln so ein paar Pfunde, zum anderen enthalten sie wichtige Nährstoffe und Vitamine.

Besonders Ausdauersportarten sind richtige Killer der Frühjahrsmüdigkeit. Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Laufen bringen Ihren Organismus im Frühjahr in Schwung. Nutzen Sie doch hierfür gerne die Säulen unseres Triathlon-Programms, dass genau diese Fitness-Disziplinen abdeckt.

Standort Singen Fit Team
Singen

FIT TEAM Bodensee trainiert auch gerne mit Ihnen in dieser freien Zeit zwischendurch und kommt an einen Ort Ihrer Wahl. Egal ob Profi oder Einsteiger – unsere Trainer vom FIT TEAM Bodensee bereiten ihr individuelles Frühjahrs-Fitness-Paket mit Ihnen vor! Nicht nur die Störche kehren zurück an den Bodensee, die Blumen blühen strahlend, sondern auch Sie können voller Tatendrang mit uns die Frühjahrsmüdigkeit bezwingen. Melden Sie sich bei uns!

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