Fit im Homeoffice

Manch einer spricht schon davon, dass Bewegungsmangel nahezu ähnliche Auswirkungen hat wie Rauchen oder Fettleibigkeit. Neben Bewegungsmangel ist auch die Isolation ein Thema.

Eine Meta-Analyse, die kürzlich in der Zeitschrift „Perspectives on Psychological Science“ veröffentlicht wurde, analysierte eine Reihe von andauernden Studien dazu. Renommierte Forscher stellten fest, dass soziale Isolation das Mortalitätsrisiko um 29 Prozent erhöhen kann. Haben sich viele Menschen seit jeher zu wenig bewegt, hat diese Situation seit Beginn der Corona-Pandemie noch zugenommen.

Seit Verschärfung des Lockdowns und dem Beginn der zweiten Corona-Welle und nun begonnener dritten ist kein Ende des Homeoffice in Sicht. Aus Gründen der Eindämmung der Pandemie ist Homeoffice natürlich ein effektives Mittel. Die Auswirkungen auf Gesundheit und Seelenzustand unseres Umfeldes sind jedoch deutlich höher als anfänglich gedacht.

Was zu Beginn von Arbeitnehmern noch als Erleichterung wahrgenommen wurde, entpuppt sich mittlerweile als zunehmende Belastung. Auf der einen Seite entfallen durch Videokonferenzen etliche lange Geschäftsreisen, stundenlange Fahrten auf der Autobahn oder Flüge nach Übersee. Der morgendliche Berufsverkehr entfällt und man beginnt stets pünktlich mit der Arbeit.

Doch hier ist bereits der erste Haken: Der Arbeitsweg verkürzt sich vom Schlafzimmer mit Schwenk in die Küche für den ersten Kaffee in Richtung Arbeits- oder Wohnzimmer. Wie viele Schritte waren das? 25? Dann beginnt die nächste „ideale“ Situation.

Viele Wohnungen sind auf Homeoffice nicht eingerichtet. Nicht jeder Haushalt hat ein Arbeitszimmer, dass ergonomisches Arbeiten an einem Schreibtisch ermöglicht. Oft wird der Esstisch oder die Küchentheke als Laptop-Ablage zweckentfremdet. Die nicht-angepasste Höhe des Stuhls und die Haltung der Arme sorgt für eingeschlafene Finger und angezogene Schultern und auch das Fehlen eines Bildschirms oder einer richtigen Tastatur haben zusammengekniffene Augen zur Folge, wenn man versucht die Texte auf dem aufgeklappten kleinen Monitor zu entziffern.

Arbeiten 4.0 hat definitiv körperliche Auswirkungen

Digitalisierung und das sogenannte Arbeiten 4.0 bringt sicherlich viele Vorteile mit sich. Gerade Familienväter und -mütter, die oft lange im Büro oder auf Reisen waren, sind mehr daheim.

Doch körperlich ist das Ergebnis von Homeoffice ein anderes. Das Resultat sind oft Kopfschmerzen, Verspannungen in Rücken und Schultern sowie schmerzende Gelenke. Das lange Sitzen im Heimbüro wird entgegen der normalen Arbeit im Büro auch nicht von einem kurzen Schwätzchen mit Kollegen in der Kaffeeküche, dem Besuch in der Kantine oder einem Meeting im Besprechungsraum zwei Stockwerke höher unterbrochen, was zumindest zur Folge hätte, dass der Kreislauf mal wieder in Schwung kommt und man sich etwas bewegt.

Nachweislich fährt der Körper seinen Kalorienbedarf in sitzender Haltung während der Büroarbeit auf bis zu einer Kilokalorie herunter. Im Homeoffice sitzt man nun noch mehr und länger und macht nicht mal die wenigen Schritte zum Auto. Neben der psychischen Belastung, die durch die mangelnden sozialen Kontakte und das eingeschränkte soziale Leben entstehen, kommen so auch körperliche Folgen hinzu.

Aus dem Fenster schauen ist effektiv

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, klingt das natürlich erstmal nicht sehr optimistisch.

Aber wir wären nicht das FIT TEAM Bodensee, wenn wir nicht eine Idee für eine Lösung hätten. Neben unserem Programm „Firmenfitness“ bieten wir natürlich auch Trainingsideen im Homeoffice an. Gerade in dieser Zeit ist Bewegung besonders wichtig.

Haben Sie etwas Luft zwischen einem Videomeeting und dem nächsten?

Dann nutzen Sie diese Zeit effektiv und bewegen Sie sich kurz.

Kreisen Sie die Schultern, lockern Sie die Beine oder gönnen Sie Ihren Augen Entspannung, denn auch diese haben es definitiv nötig. Das zum Beispiel geht ganz einfach: Stellen Sie sich ans Fenster und versuchen Sie einen Punkt zu fixieren, der so weit am Horizont liegt, wie es möglich ist. Versuchen Sie diesen Punkt ganz bewusst scharf zu stellen. Halten Sie dies für ca. 3-5 Sekunden so durch. Danach fixieren Sie einen nahen Punkt und wiederholen Sie das Vorgehen. Wechseln Sie hier drei bis vier mal ab. Das sorgt dafür, dass der Sehnerv einen neuen Impuls erhält und das entspannt die Augen, die vor dem Monitor sonst nur eine Distanz scharf stellen müssen.

Einmal damit begonnen, schüttet der Körper bei Bewegung Glücksgefühle aus! Diese sorgen gleich für eine bessere Stimmung und dafür, dass wir die schwere Situation gerade ein Stück weit besser meistern können! Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Home-Office-Zeit ein bisschen entspannter bewältigen zu können und gleichzeitig etwas für Ihren Körper und Ihre Gesundheit zu tun!

Standort Ravensburg Fit Team
Ravensburg

Haben Sie etwas länger Pause zwischen den Meetings, trainiert Ihr FIT TEAM Bodensee sehr gerne mit Ihnen. Wir kommen flexibel zu Ihnen nach Hause oder in den Garten oder an einen Ort Ihrer Wahl. Natürlich ist auch ein Online-Training möglich. Sie sind auf der Suche nach Motivation nach dem Feierabend? Gerne beraten wir Sie auch hier mit einem individuellen Trainingskonzept, das körperlichen Beschwerden, die im Homeoffice entstehen, entgegenwirkt. Speziell angepasste Stärkungsübungen der Haltungsmuskulatur und lockernde Bewegungen reduzieren Kopf- und Gelenkschmerzen und Sie werden sehen: Sport und Bewegung sind auch gut fürs Gemüt!

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