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Haben Sie auch die Headline gelesen und sich gefragt, was meinen die denn jetzt damit? Laufen kann doch fast jeder. Kleine Kinder lernen laufen fast von selbst und starten mit den ersten unbeholfenen Tapsern ab dem 12. oder 15. Lebensmonat und nutzen hierfür ihre Instinkte. Also was soll der Satz: Laufen lernt man nicht durch Laufen?

Gemeint ist hiermit das sportliche Laufen, Joggen, Walken und alle dazugehörigen Bewegungsarten. Denn auch Wandern und Winterwandern funktionieren mit der richtigen Technik einfach besser.

Kennen Sie das auch?

Motiviert nehmen Sie sich vor, nach langer Zeit mal wieder joggen zu gehen. Die Turnschuhe im Schrank ganz unten hinten haben schon eine leichte Staubschicht angesetzt und die Hose zwackt ein bisschen. Trotzdem haben Sie sich ein Herz gefasst und starten eine kleine Runde. Kaum ein paar hundert Meter nach dem Start fängt das Herz an zu klopfen. Sie haben Seitenstechen und die Knie tun weh?

Oder Sie sind auf einer Wanderrunde unterwegs, es geht länger bergab und es fühlt sich an, als ob dort, wo Oberschenkel in Becken übergeht, sich ein Reibeisen befände und sie fragen sich, ob sie überhaupt noch Gelenkschmiere besitzen?

Oder nach den ersten Kilometern einer strammen Walking- oder Jogging-Runde fangen die Füße an zu kribbeln, sind eingeschlafen und hängen mehr als nutzlose Verlängerung des Unterschenkels an Ihrem Körper?

Schnell hat man Erklärungen parat: Die Schuhe sind schuld, denn sie sind ja schon alt… man ist einfach nicht fürs Joggen gemacht, denn das können nur richtig gute Sportler, die die Fitness in die Wiege gelegt bekommen haben. Seitenstechen habe ich nur, weil ich schon so lange nichts gemacht habe. Meine Gelenke sind einfach nicht dafür gemacht.

Ausreden über Ausreden. Und schon ist die kurze Motivation, sich mehr zu bewegen dahin verschwunden, wo sie auch immer herkam und die Schuhe verschwinden wieder im Schrank. Doch das muss nicht sein!

Man kann ein Haus nicht auf einem matschigen Boden bauen!

Ganz im Gegenteil: Das Team vom FIT TEAM Kiel ist nach jahrelanger Erfahrung der Ansicht, dass eigentlich jeder laufen lernen kann. Doch das ist der Punkt – Lernen. Ähnlich wie man ein Haus nicht auf einen Untergrund baut, der matschig und instabil ist, so dass das Fundament nicht hält, oder die Wände später Risse enthalten, so kann man nicht von sich erwarten, dass sportliches Laufen einfach ohne gute Vorbereitung funktioniert. Denn auch hier ist eine gute Technik und Strategie das A und O.

Auf den Deichen und entlang der Kiellinie begegnet man sommers wie winters vielen Läufern und setzt man sich einmal auf eine Bank und beobachtet die Athleten, fällt schnell auf, dass es unterschiedliche Laufstile gibt, aber auch, dass bei nahezu jedem Zweiten noch Verbesserungspotenzial bei der Technik herrscht. Seitenstechen, eingeschlafene Füße, Rückenschmerzen nach einer kleinen Runde oder eine fast schon watschelnde Gangart – Optimierungsansätze gibt es viele und diese sorgen dann dafür, dass diese ganzheitliche Sportart dann auch lange große Freude machen kann.

Joggen ist auch mit 150 kg Körpergewicht möglich

 Wer denkt sportliches Laufen ist nur was für Gazellen, täuscht sich auch an diesem Punkt. Gerade für Menschen mit dem Ziel, nachhaltig Gewicht zu verlieren, kann Laufen mit der richtigen Technik Spaß an der Bewegung vermitteln. Beginnt man anfangs vielleicht mit einer kleinen Spazierrunde, kann später auf Walking und schließlich auf Joggen umgestiegen werden. Denn Training mit einer gesunden Herzfrequenz im Fettverbrennungsmodus lässt die Pfunde purzeln.

Doch was ist denn nun die richtige Lauftechnik und das Fundament? Elementar ist tatsächlich, dass diese Ausdauersportart als ganzheitliche Bewegung gesehen wird. So stellt man schnell fest, dass vor allem vorbereitendes Muskeltraining zur Stabilisierung der Gelenke, Aufbau gewisser Muskelpartien und gezielte Übungen für die Hüftstabilität relevant sind. Dies gilt gleichermaßen für Einsteiger im Laufsport, als auch für Personen, die sich einen Halbmarathon oder Marathon zum Ziel gesetzt haben.

Jemand mit einer X-Beinstellung muss anders trainieren als jemand mit einem Kipp-Senk-Fuß. Das richtige Abrollen des Fußes, passendes Schuhwerk und die Betrachtung des ganzen Fußes vom Vorfuß über den Mittelfuß zu Ferse können beispielsweise beim Barfußlaufen analysiert werden. Und tatsächlich dürfen auch die Zehen nicht vergessen haben, denn diese haben auch eine Aufgabe.

Dafür nutzt das FIT TEAM Kiel beim ersten Kennenlernen einen individuellen Fitness-Test, bei dem es nicht darum geht, wie viele Wiederholungen man bei Situps oder Jumping Jacks machen kann, sondern der Kunde wird auf den Status der Mobilität untersucht. Wert legen die Personal Trainer bei der Anamnese darauf, dass die Bewegungsarten und Muster erkannt werden, geprüft wird, wie die Rotation der Gelenke funktioniert, ob eine Fehlhaltung eingenommen wird, ob die Wirbelsäule in einer gesunden Achse steht oder beispielsweise die Schulterhaltung stimmt. Was macht beispielsweise die Beinrückseite? Gibt es Beschwerden durch Überlastung? Darauf basierend kann ein individuelles Trainingskonzept erstellt werden.

Während der ersten Trainingseinheiten beobachtet der Trainer dann ganz genau, was für eine Gangart der Läufer hat, wie die Kopfhaltung ist und ob ausreichend Mobilität und Kraft vorhanden sind. So kann dann der Fokus in den weiteren Trainingseinheiten auf spezielle Areale gelegt werden und gezielt Stabilität und Mobilität trainiert werden.

Und so macht das Laufen dann auch tatsächlich Spaß – egal ob es sich um eine Wandertour, eine flotte Walkingrunde mit eingebauten Kraftelementen oder eine richtige Power-Jogging-Einheit handelt.

Standort Kiel Fit Team
Kiel

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