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Besser einschlafen mit dem richtigen Fokus

Mal ehrlich: Schlafen Sie immer gleich gut? Wohl eher nicht. Mal dauert es lange bis man einschläft, mal wird das Durchschlafen zur Challenge. Und kommt man doch mal besser zur Ruhe, wacht man verfrüht auf, obwohl man eigentlich noch länger hätte schlafen können.

Klar ist: Die Schlafqualität hängt vor allem vom Stress ab. Zugegeben, das ist ganz bestimmt nichts Neues für Sie, denn schließlich weiß eigentlich jeder: ist man abends entspannt, wacht man morgens meist auch erholt auf. Ist der Druck dagegen groß, schläft man spürbar schlechter ein und durch.

Was trotz dem Wissen um die Ursachen des schlechten Schlafs häufig fehlt, ist ein dezidiertes Bewusstsein für genau diese Ursachen. Es gilt also zunächst, sich den Gründen der verminderten Schlafqualität bewusst zu werden, um ihnen dann in einem zweiten Schritt gezielt entgegenwirken zu können. Ganz individuell und wann immer Bedarf besteht.

Hierfür möchten wir Ihnen drei simple Einschlafmethoden mit an die Hand geben, die garantiert für besseren Schlaf sorgen: Lesen, Meditation und die eigentlich einfachste der drei Methoden: Stressoren vermeiden.

Lesen: Nehmen Sie sich für einen sicheren Effekt mindestens 30 Minuten Zeit. Idealerweise bei gedimmten Licht und bereits schlafbereit im Bett. Nur so bleibt der Stress des Tages garantiert draußen und Sie können komplett in eine andere Welt abtauchen, ohne nach dem Lesen beim Gang zum Badezimmer möglicherweise wieder neue Stressoren auszulösen oder an bestehende erinnert zu werden.

Meditation: Egal ob Sie nun Schäfchen zählen oder gedanklich, Raum für Raum Ihr Traumhaus einrichten. Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit für absolute Konzentration und Stille, um wirklich komplett abzutauchen. Mit ein bisschen Übung sind Sie bald schon nach den ersten paar Minuten im Land der Träume.

Stressoren vermeiden: Diese Methode ist in 5 Minuten erledigt und eigentlich besonders simpel. Kurzum: Schalten Sie ihr Smartphone abends aus oder stellen es auf Flugmodus. Dimmen Sie vor dem Schlafen gehen das Licht und vermeiden Sie unnötige Stressfaktoren, wie Lärm, aufregende Filme oder Fernsehsendungen. Greifen Sie nur zu zuckerfreien Getränken, verzichten Sie auf späte Mahlzeiten und auch auf intensive körperliche Betätigung unmittelbar vor dem Schlafen gehen. Ohne Smartphone und TV finden Sie nicht nur besser zu Ruhe, sondern sammeln ganz nebenbei auch wichtige extra Minuten auf Ihrem Schlafkonto.

Denken Sie daran, jede Methode verliert natürlich Ihre Wirkung, wenn Sie Ihr Bewusstsein nicht gezielt von den Stressoren oder Drucksituationen, die am nächsten Tag warten, fernhalten.
Auch (Ein)Schlafen muss trainiert werden! Probieren Sie die Methoden also am besten gleich mehrfach aus und legen Sie ab heute Ihren Fokus gezielt auf das Einschlafen. Sie werden von den Erfolgen überrascht sein!