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Auswirkungen von Stress auf die Trainingserfolge

In Deutschland leiden immer mehr Menschen unter stetigem Stress. Ausgelöst durch hohen Anforderungsdruck bei der Arbeit, große Verantwortungen oder auch Anforderungen des täglichen Lebens – körperliche, seelische oder psychische Stressoren. Doch was passiert in unserem Körper, wenn wir Stress haben und wie wirkt sich das auf unser Training und unsere Erfolge aus? Neben den meist bekannten Symptomen, wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Depressionen, Stoffwechselstörungen oder Ausschlägen, steigt bei Stress der Cortisol Spiegel und der Blutdruck. Cortisol ist ein körpereigenes Hormon und wird gerade bei Stress vermehrt ausgeschüttet. Es verstärkt die katabolen Stoffwechselvorgänge und stellt somit dem Körper eine größere Menge Glucose zur Verfügung. Es hat ebenfalls Einwirkungen auf den Fett- und Eiweißstoffwechsel, was eine geringe Trainingseffektivität begünstigen kann. Außerdem wirkt Cortisol auf den Leptin Haushalt ein, welcher für Sättigung und Hunger zuständig ist. Stress kann somit negative Effekte auf unseren Stoffwechsel haben und ist oftmals für Frustration durch fehlende Trainingserfolge verantwortlich. Im Gegenzug wirkt Sport und körperliche Betätigung Cortisol-senkend und Stressmindernd und begünstigen somit wiederum in Zukunft bessere Trainingserfolge zu haben. Doch beachte!!! Zu intensiver Sport stresst den Körper erneut und kann somit genau das Gegenteil bewirken und die Effekte von Stress verstärken. Finden Sie also heraus, woher Ihr Stress kommt. Ist es privater, geschäftlicher oder psychischer Natur? Und finden Sie die richtige sportliche Betätigung, die Ihr Stresslevel senkt und somit für neue Trainingserfolge und ein ausgeglicheneres Leben sorgen. Fazit: Stress vermeiden, den richtigen Sport treiben und möglichst viel Dinge tun, die Glückshormone aktivieren!